Schon vor über 3000
Jahren wurden die Samen des
Schwarzkümmels (Iat. nigella sativae
semen) in Ägypten und Asien
hoch geschätzt.
Bei Ausgrabungen fand man
sie in der Grabstätte des
Tutenchamun, die Ärzte der
Pharaonen verwendeten sie
zu Heilzwecken und von Nofretete
weiß man, daß sie den Schwarz-
kümmel zur Schönheitspflege ein-
setzte.
Heutzutage kommt hauptsäch-
lich das goldgelbe Öl der
winzigen Samenkörner des Schwarz-
kümmels zur Verwendung. Es wird
durch Kaltpressung gewonnen und
enthält einen hohen Anteil an unge-
sättigten Fettsäuren, von denen über
50% mehrfach ungesättigte Fettsäu-
ren sind, vor allem Linolsäure und
Gamma-Linolensäure. Diese Fettsäu-
ren sind unentbehrlich für unseren
Fettstoffwechsel und unterstützen die
gesunde Hautfunktion.
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Seit in den Medien vermehrt über
Erfolge des Schwarzkümmelöls
berichtet wurde, kommt ihm in
der Öffentlichkeit eine erhöhte
Aufmerksamkeit entgegen.
So konnten im Schwarzkümmelöl
rund 100 verschiedene Inhaltsstoffe
nachgewiesen werden, deren optima-
les Zusammenwirken als ernährungs-
physiologisch besonders wertvoll be-
schrieben wurde. Die besondere
Fettsäurezusammensetztung spielt
z.B. eine wichtige Rolle im Rahmen
des Zellstoffwechsels.
Denn Fett ist nicht gleich Fett
Die Grundbausteine der Fette sind die
Fettsäuren, die man wiederum ihrer
Struktur entsprechend in gesättigte,
ungesättigte und mehrfach ungesät-
tigte unterteilt.
Viele Fette, vor allem tierischer Art,
enthalten in der Mehrzahl gesättigte
Fette, die aufgrund ihrer Molekül-
struktur vom menschlichen Organis-
mus schwer zu verwerten sind. Daher
sollte eine gesundheitsbewußte
Ernährung auf einer ausreichenden
Zufuhr von ungesättigten und mehr-
fach ungesättigten Fettsäuren auf-
bauen.
Hier ist besonders die zweifach unge-
sättigte Linolsäure, eine essentielle
Fettsäure, zu nennen, die zusammen
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